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Sonntag, 15. Mai 2011

Ackermann here I come!

Ich hatte mir unter der Woche ja bereits vorgenommen Gerd Kommers Buch "Souverän investieren mit Indexfonds, Indexzertifikaten und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen" zu lesen. 


...mission accomplished - das Buch ist durch.


Hatte ich in meinem letzten Post noch geschrieben, ich wäre grundsätzlich der Ansicht, dass der Großteil der Informationen auch im Internet verfügbar ist, so bin ich immer noch derselben Ansicht. Das bezieht sich auf alle "wie wird man in 7 Jahren Millionär"-Leitfäden von den üblichen Verdächtigen Jungs, die damit ihr Geld verdienen. 


Einiges in Gerd Kommers Buch war nix neues, gerade wenn man selber mal auf seinen unabhängigen Vermögensberater gehört, einen DWS Fonds im Portfolio ;) und sich nach der Landung auf dem harten Boden der Realität mit der Finanzindustrie beschäftigt hat. Dennoch wäre das Meiste, zumindest in dieser Gesamtheit nicht so einfach im Internet auffindbar gewesen. Einiges wusste ich gar nicht und gerade dieses Wissen hat einen ziemlichen Eindruck hinterlassen. Der größte Teil des Buches ist wissenschaftlich fundiert und die Passagen sind mit Quellen belegt, die ich selbstredend nächste Woche in der Bücherei überprüfen werde.


Fazit: Das Buch ist jeden Cent wert gewesen, da ich fortan das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen werde. :P Und wenn Gerd Kommer mit dieser Arbeit viel Geld verdient hat, dann ist das mehr als in Ordnung.

...und jetzt nochmal im Ernst: Super Buch - i hob´ viel gelernt und zu meinen Bedenken, die sich in letzer Zeit aufgebaut hatten, habe ich nun (dank wissenschaftlicher Analyse) Antworten, die sich auch (leider oder zum Glück) auf meine Strategie auswirken werden.  


Foxy Lady Ackermann, here I come - coming to get you.

Dienstag, 10. Mai 2011

Wie erwartet kam es anders als geplant

Die letzten Tage waren etwas hektisch und geringfügig anders als ich mir das vorgestellt hatte.

Oberste Priorität war ja für mich eine neue Arbeit zu finden. Leider musste meine Frau just am Tag vor meinem ersten Bewerbungsgespräch (welches gut aber nicht berauschend war) etwa 2 Monate vor dem geplantem Stichtag ins Krankenhaus. Das bedeutet, dass ich momentan Papa (Brötchenbeschaffer) und Mama (zuständig für alle häuslichen Aufgaben) in Personalunion bin. Das ist eine äußerst kräftezehrende Geschichte und mein Respekt vor vollzeitarbeitenden Alleinerziehern ist ins Unmessbare gestiegen.

Dieser Umstände zur Folge habe ich mich immer noch nicht mit ETFs beschäftigt. Doch ein Ende ist in Sicht. Ich habe heute in der Mittagspause Literatur bestellt, die einen anderen Mitstreiter wohl schon erleuchtet hat. Grundsätzlich bin ich abgeneigt zu viele Bücher dieser Art zu kaufen, weil ich der Ansicht bin, dass diese hauptsächlich zu Bereicherung einiger Weniger taugen. Normalerweise versuche ich Infos aus dem Internet zusammenzuklau(b)en und bislang habe ich auch wohl wenig verpasst.

Trotzdem tut es von Zeit zu Zeit mal gut richtig zu lesen und wenn es ein gutes, fundiert geschriebenes Werk ist, dann sind die paar Euro auch eine gute Anlage.

Hoffentlich bekomme ich das Pamphlet (Gerd Kommer: Souverän investieren mit Indexfonds, Indexzertifikaten und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen) über das Wochenende durch. Ich will ja auch ein Gewinner sein. :b

Bis denne,
C 

Donnerstag, 5. Mai 2011

Aktien kaufen und verkaufen

Aktien kaufen und verkaufen wird für mich immer mehr zu einer kniffligen Angelegenheit. 

Die Gründe:
1) Die Indizes haussieren und es gibt nichts mehr geschenkt. Aktien zu finden, die günstig bewertet sind und gemäß meiner Richtlinien zudem noch eine attraktive Dividende abwerfen, ist fast unmöglich (zumindest für mich).
2) Ein weiterer Grund sind die vielen Unwägbarkeiten oder wie auch immer man das nun nennen will, die mich unsicher werden lassen, ob, wann und wieviel ich zum jetzigen Zeitpunkt investieren will.

Ich bin glücklicherweise relativ stressunempfindlich, was sicherlich auch mit meinem verschissenen Beruf zusammenhängt. Demnach konnte ich alle Kursstürze in meinem Depot mit dem Gemüt eines Stuhls verfolgen und "Helmut Kohl"-mäßig aussitzen. Für meinen DWS Technologie Spezial Fond wird das wohl nichts mit aussitzen. Der Danke an dieser Stelle geht mal wieder an die Deutsche Bank!      

Bislang war ein Aktienkauf eine Mischung aus Try and Error (am Anfang) und Regeln (nachdem ich für mich erkannt habe, dass ich langfristig eine Strategie verfolgen möchte). Regeln zum Verkauf gab und gibt es bislang noch nicht wirklich und wie ich es auch mache ist es falsch. Vermutlich liegt das aber auch daran, dass es schier unmöglich ist den richtigen Zeitpunkt zu treffen. Wichtig ist für mich, dass ich glücklich mit dem Erreichten bin.  

Meine Position Merck ist mittlerweile weg. Ich hatte gestern noch einen Stop-Loss gesetzt, der dann auch prompt gerissen wurde und bin jetzt mit knapp 17% raus. Die Dividende war auch schon da und alles in allem bin ich zufrieden. Klar, Steuern sind noch runter aber die Kasse ist jetzt mit knapp 13.500,00 gefüllt und ich möchte das Geld selbstredend auch wieder gewinnbringend investieren.

Da tun sich jedoch in letzter Zeit einige Fragezeichen aus bereits erwähnten Gründen auf. Außerdem befasse ich mich momentan mit dem Gedanken meine Strategie (an die ich fest glaube) zusätzlich mit einem passiven Fonds abzubilden, da picken der Positionen schwerer und zeitaufwendiger wird. Das Problem ist, dass ich bislang noch keine Zeit hatte mich intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen (das heißt nicht nur rumsurfen sondern gedruckte Lektüre). Interessant sind ja auch immer Fragen, die beispielsweise Besteuerung etc. betreffen. Das bedeutet, dass es am Wochenende in die Buchhandlung geht.

Der Trost für alle Mitstreiter, die sich mit ihren eigenen Finanzen beschäftigen und manchmal zweifeln, Rückschläge erleben oder meinen, dass sie keine Chance haben besser zu performen als institutionelle Anleger ist dieser Link.

Ich schrieb es ja schonmal in einem der letzten Posts: Besser als die kann ich es allemal! :)
... und jeder, der das liest ebenso.

Cheerio,
C

Montag, 11. April 2011

Reicher Papa, armer Papa...

Das Buch "Rich Dad, Poor Dad" von Robert Kiyosaki ist wohl eines der meistzitierten Werke in vielen Blogs, die das Thema finanzielle Unabhängigkeit behandeln.


Worum geht´s? 
Im Prinzip bietet der Autor zahlreiche Finanztipps in Form unterhaltsamer Anekdoten über seine "zwei Väter". Der leibliche Vater, ein gebildeter Mann, macht finanziell gesehen so einiges falsch. Der andere Vater ist ein ganz gewiefter Unsympath selfmade Millionär und hat demnach so ziemlich alles richtig gemacht. So (oder so ähnlich) steht es im Buch geschrieben. 


Woher ich das weiß? 
Habe ich in der Buchbeschreibung bei amazon.de gelesen! Die meisten Kritiken waren im Übrigen voll des Lobes. Wer des Englischen mächtig ist und eine negative Kritik lesen will, der clickt mal auf http://www.slate.com/id/2067175.


Meiner Ansicht nach kann man das Buch ruhig lesen...
...oder man lässt es sein. Die großen Weißheiten lassen sich auch alle bei youtube.com finden.



Das Fazit aus seinem Cash-Flow Quadranten teile ich zumindest: Wer viel für andere malocht wird in der Regel nicht reich; wer als Selbstständiger arbeitet meist auch nicht. ABER wer andere für sich arbeiten lässt oder in Unternehmungen investiert hat bessere Chancen.


Könnte Investieren die Zauberformel sein!? Damit beschäftige ich mich nun seit geraumer Zeit und werde hierzu (insbesondere zu meiner Strategie) demnächst mehr schreiben. 

Wünsch´ einen guten Start in die Woche,
C