Freitag, 3. Juni 2011

The beginning of the Anfang

Nach dem Verkauf meiner Syzygy und Néstle Anteile, habe ich nun angefangen mein Depot, wie geplant, umzuschichten. Da ich mit einigen Ausnahmen (von meinen verschissenen DWS Fonds schrieb´ ich schon) nicht gewillt bin Buchverluste hinzunehmen, hat es diese beiden Positionen zu erst getroffen. Es ist ohnehin schon schmerzlich genug zu Wissen, dass das Renovieren an sich schon teuer genug ist. Die nächsten zwei Papiere, die vor dem Absprung stehen sind Freenet und Euromicron. Beide Papiere sollten auf der Liste von Dividendenjägern stehen, laufen momentan im Plus und ich werde sie in den kommenden Tagen kurz vor der HV verkaufen. Die ersten ETF´s, die ich mir ins Depot gelegt haben sind auf MSCI World und MSCI Emerging Markets:

105 LYXOR ETF MSCI WORLD FCP ACT.AU PORT.( EUR)ON WKN: LYX0AG KURS: +95,31
1.235 LYXOR ETF MSCI EMERGING MKTS ACT.PORT. O.N. WKN: LYX0BX KURS: +8,19

Ich habe die beiden Posten in gleicher Höhe gekauft, da sie ja jeweils 30% meines Depots ausmachen sollten. Das Ausbalancieren des Depots werde ich auch "fließend" gemäß der gesamten Aktion vornehmen.

Möge der allmächtige Finanzgott sich meiner erbarmen und mich reich bescheren.

Bis denne,
C

Kommentare:

  1. Find ich nicht gut, das mit "ich sitz meine Verluste aus". Glaubst du wirklich, deine DWS-Fonds werden sich IN ZUKUNFT besser entwickeln als eine Alternative auf Basis von ETFs?
    Gruss,
    Romsdalen

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  2. Find ich auch nicht gut. :D
    Aber das Problem sind nicht so sehr die DWS Fonds, da die nicht den Bärenanteil an meinem Depot ausmachen sondern eher ein bekannter Versorger (E.On), der aus bekannten Gründen momentan echt dicke im Minus ist. Die DWS Dinger gehen jetzt die Tage auch raus. Zusammengefasst: Euromicron - diese Woche raus und kein Problem, Freenet - Ende des Monats raus und auch kein Problem, DWS Fonds - mit Verlust raus machen zusammen aber auch gerade mal ca 3% des Depots aus, E.On - Problem (Grund: Dividendenabschlag plus Nachrichtenlage = dickes Minus > obwohl grundsolider Betrieb, der unter anderem auch Deutschlands größten Windpark betreibt, prozentual am wenigsten von seiner Atomkraft abhängig ist und demnächst wird Preise anziehen können > Fazit: hier gehe ich definitiv nicht mit Verlust raus), Deutsche Telekom (auch problematisch aus diversen Gründen - liegt aber nur mit ca. 5-6% im Minus / nach Diviabschlag), Gagfah - auch problematisch, weil seit Klageeinreichung der Stadt Dresden heftigst abgestürzt, war schon mit 40% im Plus und hätte die Reißlinie ziehen sollen (nennen wir es mal Unerfahrenheit). Wie auch immer - ist alles nicht schön zu sehen aber auch alles kein Drama, weil...
    ...weil das Leben eben weitergeht und ich mit anderen Aktien auch schon so dicke im Minus war und die letztlich noch gewinnbringend veräußern konnte. Manchmal darf man halt nicht panisch sein und muss auch mal ruhig und unhektisch Buchverluste Buchverluste sein lassen. Alles wird gut. :) Vielleicht nicht heute, nicht morgen, aber spätestens in 6,5 Jahren. Cheers C

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  3. ok, zusammenfassend kann man sagen: du glaubst zu wissen, dass sich deine Versorger besser als der Index entwickeln werden.
    Beisst sich irgendwie mit deiner Entscheidung "pro Passivinvestment", oder?

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  4. moinmoin,

    ganz richtig, ich GLAUBE das zu wissen. das risiko ist größer aber die chance auf mehr gewinn ist auch größer und ich treffe die entscheidung mit diesem wissen.

    das beisst sich in meinen augen auch nicht mit meiner entscheidung zu passivinvestments. es geht hier um den bestmöglichen termin umzuschichten und der ist bei e.on mit fast 3.434 tacken im minus momentan nicht der beste. gestern wären es noch knapp 4.000 gewesen. du siehst also, dass der zeitpunkt eine wirklich wichtige rolle spielt. in einzelwerten ist halt schneller großer verlust bzw. großer gewinn drinn als bei breiten marktabdeckenden fonds oder indizes. zum großen teil ist es die finanzbranche selbst die maßgeblich auf kurse einwirkt. ich hätte beipielsweise merck auch bei minus 15% verkaufen können, habe aber lieber gewartet bis ich sie mit knapp 17% loswerden konnte. e.on ist etwas anderes als ein fond mit aktivem management. an der stelle braucht man nicht in panik auszubrechen. ist für mich eine klare entscheidung. ...wie auch die zu passivinvestments ABER wenn ich nicht zwingend verluste realisieren muss, werde ich einen teufel tun und das machen. gruß, c

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  5. Du noch viel zu lernen hast, junger Padavan.

    ;-)

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  6. "every single jedi is now an enemy of the republic!"

    sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen. hat einfach super gepasst. :D

    im ernst - weiss auch nicht, ob es die richtige entscheidung ist aber, wie gesagt, bin mir recht sicher + habe ein gutes gefühl + kann auch nicht aus meiner haut raus. man muss halt entscheidungen treffen und zu diesen stehen.

    in ein paar monaten sind wir/ich schlauer. ....und solange bleibts halt spannend.

    ciao
    c

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  7. Martin Weber, Genial einfach investieren.

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